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First Responder und Innovation bei der Feuerwehr

  • Autorenbild: sureVIVE
    sureVIVE
  • vor 3 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit

Samuel Büchel





In der Welt der Rettung kann jede Sekunde den Unterschied machen. Schnelligkeit, Koordination und Technologie sind entscheidende Elemente, um Leben zu retten. Der Erfahrungsbericht von Samuel Büchel, aktiv bei der Feuerwehr Oberriet und verantwortlich für die First Responder, zeigt, wie Innovation und persönliches Engagement die Effektivität von Einsätzen konkret verbessern können.


Ein Engagement aus der Region


Samuel Büchel ist im St. Galler Rheintal tätig, wo er aktiv bei der Feuerwehr Oberriet mitwirkt. Innerhalb der Organisation übernimmt er unter anderem die Rolle des First Responder — eine Funktion, die er mit besonderer Hingabe ausübt.


Seine Motivation entstand durch eine direkte Beteiligung von Anfang an:


„Ich hatte die Möglichkeit, beim Aufbau dieser Einheit mitzuwirken.“

Neben seiner Tätigkeit im Team ist er auch deren Leiter. Diese Doppelrolle ermöglicht es ihm, sowohl operativ als auch strategisch zur Weiterentwicklung des Dienstes beizutragen.


Von der Gründung zur Optimierung der Einsätze


Das First Responder Projekt in Oberriet wurde im August 2023 gestartet. Von Anfang an stellte sich eine zentrale Frage: Wie können Einsätze noch schneller und effizienter werden?


Die Antwort kam mit der Einführung von Momentum im Januar 2024.


Das Ziel ist klar: das Alarmierungssystem zu verbessern und die Ressourcenverteilung im Gebiet zu optimieren.


„Wir haben uns gefragt, wie wir effizienter werden können und wo es Verbesserungspotenzial in der Alarmierung gibt.“

Dank Momentum ist es möglich, verfügbare Retter mittels Geolokalisierung zu erfassen und sofort die nächstgelegenen zu identifizieren.


Wenn Technologie ein Leben rettet


Unter den bedeutendsten Einsätzen erinnert sich Samuel an einen besonders eindrücklichen Fall, der den Wert eines effizienten Systems zeigt.


Dank der Echtzeit-Geolokalisierung wurden die zwei nächstgelegenen First Responder sofort aufgeboten. Das Ergebnis war entscheidend:


  • Eintreffen am Einsatzort in weniger als vier Minuten

  • erster Defibrillationsschock schnell durchgeführt

  • zweiter Schock nach erneuter Analyse

  • Wiederherstellung des Kreislaufs des Patienten


Ein Einsatz mit bestmöglichem Ausgang.


„Es ist immer eine Freude, diese Person im Dorf zu sehen und zu wissen, dass es ihr gut geht.“

Ein koordiniertes und dynamisches System


Die Einführung von Momentum hat das Einsatzmanagement deutlich verbessert.


Das System ermöglicht:


  • Geolokalisierung verfügbarer First Responder in Echtzeit

  • automatische Alarmierung der zwei nächstgelegenen

  • Anzeige in der Mobile-App, wer bereits im Einsatz ist

  • Koordination der nachrückenden Teams


Während die ersten Retter direkt am Einsatzort intervenieren, fahren andere Teammitglieder zum Depot, holen den Defibrillator und das medizinische Material und rücken mit dem Einsatzfahrzeug nach.


Dieser Ansatz garantiert eine skalierbare und gut organisierte Einsatzstruktur.


Integrieren, nicht ersetzen


Trotz technologischer Innovation bleiben die traditionellen Alarmierungswege bestehen.


Die First Responder werden weiterhin über Telefon und Pager alarmiert, aber Momentum stellt eine entscheidende Ergänzung dar.


„Wir waren überzeugt, dass es besser geht.“

Motivation: im eigenen Zeitbudget einen Unterschied machen


Die Grundlage von Samuels Engagement ist eine einfache, aber starke Motivation:


„Ich kann meine Freizeit sinnvoll nutzen.“

First Responder zu sein bedeutet, in kritischen Situationen einzugreifen — oft noch vor den professionellen Rettungskräften.


Und vor allem: Leben zu retten.


Die Schlüssel­funktion: wissen, wer am nächsten ist


Unter allen Funktionen ist eine besonders entscheidend: die Geolokalisierung der Einsatzkräfte.


Die Analyse der Position der Retter in Echtzeit reduziert die Hilfsfrist drastisch und erhöht die Überlebensrate in kritischen Fällen.


„Wir können so schnell und effizient wie möglich eingreifen.“

Technologie und Menschen: eine erfolgreiche Kombination


Die Geschichte von Samuel Büchel zeigt klar: Die Effizienz im Rettungswesen hängt nicht nur von Technologie ab, sondern vom Zusammenspiel zwischen innovativen Werkzeugen und engagierten Menschen.

 
 
 

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